Schröpfen

Martina Burgey arbeitet mit Schröpfgläsern.

Seit Jahrtausenden wird die Schröpfbehandlung praktiziert. Dabei wird unterschieden zwischen blutigem und trockenem Schröpfen sowie der Schröpfkopfmassage.

Beim Schröpfen wird zunächst der Rücken auf Einziehungen und Aufquellungen abgetastet. Je nach Aussehen, Härte und Beschaffenheit, der sogenannten Gelosen, wird blutig oder trocken geschröpft.

Während der Behandlung werden Schröpfgläser verschiedener Größe aufgesetzt, durch den Unterdruck wird ein Vakuum erzeugt und Unterhaut und Hautgewebe angesaugt. Die Gläser können nach wenigen Minuten abgenommen werden. Eventuell kann es dabei zu Hämatomen kommen.

Schröpfen aktiviert Reflexzonen am Rücken, die ihrerseits auf innere Organe und Organsysteme wirken. [1]

Von den drei Schröpfvarianten bevorzuge ich die Schröpfmassage mittels Gerät in Verbindung mit Salben oder Ölen.

[1] vgl: Bierbach, Elvira (Hrsg.) 2000: Naturheilpraxis Heute. Urband & Fischer Verlag. München. 2. Aufl. S. 266


Zusätzliche Information

In meiner Praxis biete ich das blutige Schröpfen, das Baunscheidtieren, sowie das Cantharidenpflaster nicht an, da ich über kein Sterilisationsgerät verfüge.

Bildquelle: Schröpfen: canstockphoto5969393 gina_sanders,